Die Ausgangslage
April 2022: Das Angebot war gut und die Kampagnen nicht grundsätzlich falsch. Aber ein Lead kostete 450 € und der ROAS lag bei 1,68. Damit lässt sich nicht profitabel wachsen.
Was geändert wurde
Nicht das Budget, sondern die Positionierung. Der entscheidende Hebel war, klarer zu sagen, für wen das Angebot ist, und das Budget zu den Angeboten zu schieben, die tatsächlich gebucht werden. Vorher floss es zu denen, die viele Klicks bekamen.
Dazu kam ein fester Rhythmus: jede Woche die Zahlen anschauen und abschalten, was nicht abschließt.
Das Ergebnis bis Juni 2024
| Kennzahl | Start | Juni 2024 |
|---|---|---|
| Cost per Lead | 450 € | 87 € (−81 %) |
| Leads pro Monat | 61 | 172 |
| ROAS | 1,68 | 6,95 |
Im ersten Jahr machte das Unternehmen 1 Mio. € Umsatz und wuchs auf zehn Leute. Zu den Kunden zählen internationale Tech-Konzerne.
Was du daraus mitnehmen kannst
- Ein hoher Preis pro Lead ist selten ein Anzeigen-Problem. Meist ist unklar, für wen das Angebot ist
- Klicks und Leads sind Zwischenziele. Entscheidend ist, welche Angebote abschließen
- Ohne festen Rhythmus bleibt Budget zu lange in Kampagnen, die nichts bringen
Die Frage, die sich zu wenige stellen: Welche Leads kaufen eigentlich? Warum der Preis pro Lead dabei in die Irre führt, steht in Billige Leads sind die teuersten. Alle Zahlen zu diesem Fall findest du bei den Cases.
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