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Value Based Bidding für Leadgenerierung: So bekommen Leads einen Wert
Im Shop hat jeder Kauf einen Preis. Ein Lead hat keinen. Trotzdem kann Google auf Wert bieten, wenn du ihm sagst, was ein Lead auf jeder Stufe wert ist.
Die Idee
Statt „möglichst viele Conversions“ soll das Konto „möglichst viel Wert“ holen. Dafür braucht jede Stufe im Verkaufsprozess einen Wert in Euro.
So rechnest du die Werte aus
Wert einer Stufe = Wahrscheinlichkeit, dass daraus ein Auftrag wird × durchschnittlicher Auftragswert.
| Stufe | wird zum Auftrag | Auftragswert | Wert der Stufe |
|---|---|---|---|
| Formular | 4 % | 10.000 € | 400 € |
| Qualifizierter Lead | 20 % | 10.000 € | 2.000 € |
| Angebot | 40 % | 10.000 € | 4.000 € |
| Auftrag | 100 % | echter Betrag | echter Betrag |
Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel. Nimm deine eigenen Quoten aus dem CRM der letzten zwölf Monate.
Wichtig: nicht alles addieren
Wenn ein Lead alle vier Stufen durchläuft und jede Stufe ihren vollen Wert meldet, zählt Google den Umsatz mehrfach. Zwei saubere Wege:
- Nur eine Stufe steuert die Gebote, die anderen werden beobachtet
- Jede Stufe meldet nur den Zuwachs gegenüber der Stufe davor
Die Umstellung
- Werte einige Wochen mitlaufen lassen, während die alte Gebotsstrategie noch aktiv ist
- Prüfen, ob der gemeldete Wert zum echten Umsatz passt
- Auf „Conversion-Wert maximieren“ umstellen, zuerst ohne Zielvorgabe
- Erst wenn die Daten stabil sind, einen Ziel-ROAS setzen
Wann es sich nicht lohnt
Wenn alle Aufträge etwa gleich groß sind und fast jeder Lead gleich wahrscheinlich kauft, bringt wertbasiertes Bieten wenig. Dann reicht es, auf qualifizierte Leads zu optimieren.
Voraussetzung ist in jedem Fall, dass die Stufen aus dem CRM zurückkommen: Offline-Conversions einrichten.
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