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Leadqualität in Google Ads verbessern: sieben Hebel, sortiert nach Wirkung

Wenn der Vertrieb sagt, die Leads würden schlechter, liegt es selten an den Anzeigen. Meist bekommt Google das falsche Signal. Hier sind die Hebel, mit denen wir anfangen.

1. Abschlüsse zurückspielen

Der größte Hebel. Solange Google nur das Formular sieht, holt es mehr Formulare. Erst wenn Abschlüsse oder qualifizierte Leads zurückkommen, lernt das Konto, wie ein Käufer aussieht. Anleitung: Offline-Conversions einrichten.

2. Eine Zwischenstufe als Ziel nutzen

Hast du zu wenige Abschlüsse pro Monat, optimiere auf „qualifizierter Lead“. Das ist näher am Umsatz als das Formular und liefert trotzdem genug Daten.

3. Leads unterschiedliche Werte geben

Ein Lead für ein Projekt über 50.000 € ist nicht so viel wert wie einer für 2.000 €. Gib Google diese Werte mit, dann kann das Konto auf Wert bieten statt auf Stückzahl.

4. Suchbegriffe aufräumen

Schau in die echten Suchanfragen. Jobs, Ausbildung, „kostenlos“, „Vorlage“, „selber machen“, Studierende: alles, was nie kauft, kommt auf die Ausschlussliste.

5. Das Formular qualifizieren lassen

Ein oder zwei zusätzliche Fragen, zum Beispiel nach Budget oder Unternehmensgröße, senken die Menge und heben die Qualität. Die Antworten kannst du später auch zur Bewertung nutzen.

6. Spam technisch abfangen

Ein unsichtbares Fangfeld, eine Prüfung der E-Mail-Adresse und ein Abgleich im CRM verhindern, dass Bots als Conversions gezählt werden. Gezählte Spam-Leads sind doppelt teuer, weil das Konto daraus lernt.

7. Die Anzeige vorsortieren lassen

Schreib in die Anzeige, für wen das Angebot ist und ab welcher Größenordnung. Das kostet Klicks und spart Gespräche mit den Falschen.

Reihenfolge: Erst messen (1 bis 3), dann filtern (4 bis 6), dann texten (7). Wer mit den Anzeigentexten anfängt, arbeitet am kleinsten Hebel.

Warum der Preis pro Lead dabei in die Irre führt, steht in Billige Leads sind die teuersten.

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