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Performance Max für Leadgenerierung und B2B: der Leitfaden aus der Praxis

Performance Max kann für Leads hervorragend funktionieren oder Budget in Spam und Marken-Suchen versenken. Der Unterschied liegt fast nie in der Kampagne selbst, sondern in dem, was du ihr gibst.

Ein Glasprisma teilt einen Lichtstrahl in sechs Strahlen auf: Performance Max verteilt ein Budget auf viele Kanäle

Was Performance Max ist

Performance Max ist ein Kampagnentyp, der mit einem Budget auf allen Google-Flächen ausspielt: Suche, Display, YouTube, Gmail, Discover und Maps. Welche Fläche wann wie viel bekommt, entscheidet Google anhand deines Conversion-Ziels.

Daraus folgt der wichtigste Satz dieses Artikels: Performance Max ist so gut wie das Ziel, das du ihr gibst.

Wann Performance Max für Leads passt

  • Du kannst zurückmelden, welche Leads qualifiziert waren oder gekauft haben
  • Es kommen genug Conversions zusammen, damit die Kampagne lernen kann
  • Du hast Bilder, Videos und Texte, die dein Angebot auch außerhalb der Suche erklären
  • Marken-Suchen sind abgegrenzt, damit die Kampagne nicht nur einsammelt, was ohnehin gekommen wäre

Fehlt der erste Punkt, ist eine klassische Suchkampagne für Lead-Gen meist die sicherere Wahl.

Die Voraussetzungen

1. Das richtige Conversion-Ziel

Nicht „Formular abgeschickt“, sondern „qualifizierter Lead“ oder „Abschluss“ aus dem CRM. Wie das geht: Offline-Conversions einrichten und Enhanced Conversions for Leads.

2. Werte statt Stückzahlen

Ein Lead für ein großes Projekt sollte mehr wert sein als einer für ein kleines. Das Rechenbeispiel steht in Value Based Bidding für Leads.

3. Ein abgesichertes Formular

Performance Max findet die billigsten Conversions, die es gibt, auch Bots. Die Maßnahmen dagegen stehen in Performance Max: Spam-Leads verhindern.

Die Struktur

Wenige Kampagnen mit genug Budget

Eine Kampagne pro klar getrenntem Angebot oder Ziel reicht meist. Viele kleine Kampagnen teilen die Daten auf und lernen langsamer.

Asset-Gruppen nach Zielgruppe oder Angebot

Jede Asset-Gruppe bekommt eigene Texte, Bilder und Videos für ein Angebot oder eine Zielgruppe. Gemischte Asset-Gruppen führen zu Anzeigen, die zu niemandem richtig passen.

Zielgruppensignale und Suchthemen

Signale wie deine Kundenliste, Website-Besucher oder eigene Suchbegriffe zeigen der Kampagne, wo sie anfangen soll. Es sind Hinweise, keine Grenzen. Suchthemen helfen, wenn die Kampagne relevante Suchen noch nicht findet.

Die Kontrollen, die du nutzen solltest

  • Marken-Ausschlüsse: Eigene Marken-Suchen gehören in eine eigene Suchkampagne. Sonst sieht Performance Max besser aus, als sie ist
  • Ausschließende Keywords: Jobs, Ausbildung, Gratis-Suchen und alles, was nie ein Kunde wird
  • Finale URL-Erweiterung: Begrenze, auf welche Seiten die Kampagne Besucher schicken darf. Karriere-, Impressums- und Blogseiten bringen selten Leads
  • Kunden-Akquisition: Wenn du vor allem Neukunden willst, gib bestehende Kunden als Liste mit

Die ersten Wochen

  1. Die Kampagne braucht eine Lernphase. Große Änderungen an Budget, Ziel oder Assets in den ersten zwei Wochen setzen sie zurück
  2. Schau in die Berichte zu Suchbegriffen, Kanälen und Assets: Wo wird ausgespielt, und wofür?
  3. Bewerte nach Kosten pro qualifiziertem Lead, nicht nach Kosten pro Formular
  4. Erhöhe das Budget schrittweise, wenn die Qualität stimmt

Die häufigsten Fehler

FehlerFolge
Ziel ist das FormularViele billige Leads, wenige Kunden
Marken-Suchen nicht abgegrenztGute Zahlen, die die Suchkampagne ohnehin geholt hätte
Nur Text-Assets, keine VideosGoogle baut selbst Videos aus deinen Bildern, oft mittelmäßig
Zu früh bewertetKampagne wird abgeschaltet, bevor sie lernen konnte
URL-Erweiterung offenBesucher landen auf Seiten ohne Anfrage-Möglichkeit

Merksatz: Erst das Ziel, dann die Kampagne. Wer Performance Max mit Abschlüssen füttert, bekommt Abschlüsse. Wer sie mit Formularen füttert, bekommt Formulare.

Weiterlesen: Leadqualität in Google Ads verbessern und unsere Seite zu Google Ads.

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